Ab dem 11. April 2026 findet jeden Samstag ab 15.30 Uhr

Ringtraining

statt.

Ansprechpartnerin: Viktoria Gartner

Wesensbeurteilung am 14. März 2026

Schäferhunde stellen sich einem Wesenstest

 

Zehn junge Schäferhunde bestanden die Wesensbeurteilung mit Bravour. Die Hunde mussten dafür verschiedene Situationen meistern, ihr Verhalten wurde dabei genau beobachtet.

Die Wesensbeurteilung für Deutsche Schäferhunde, ist unter anderem ein Bestandteil der Zuchtzulassung.

Unter den geschulten Augen von Leistungsrichter Dennis Breunig stellten sich die gemeldeten Starter der Beurteilung.

Alle Teilnehmer führten Ihre Hunde einzeln vor. Zu Anfangs wird durch den Richter die Haltungsart der Hund und die Anzahl der im Haushalt lebenden Hunde abgefragt und in den Wertungsbogen eingetragen. Die Identifikation per Chiplesegerät steht als nächstes auf dem Programm.

Die geprüften Hunde zeigten sich unbefangen bei Zahnkontrolle, sowie beim Abtasten durch Hundeführer und Richter. Bei der Interaktion mit Einzelpersonen und einer Menschengruppe von mindestens 8 Personen zeigten sich alle Hunde ihrem Alter entsprechend umgänglich und gutartig. Nach dem freien Laufen durch die Personengruppe, wurde eine Begegnung, mit einem fremden Hund abgefragt, auch diese Übung ist Bestandteil der Wesensbeurteilung.

Durch lärmende Geräuschkulissen wie laufende Motorsäge, Belastung durch einen Schuss oder das Rasseln von Ketten ließ sich keiner der Vierbeiner beirren.

Es wurde die Bewegungssicherheit auf verschiedenen Materialien wie auf glattem Fliesenboden oder einem Wackelbrett getestet, auch der Gang über einen Steg bestehend aus Biertischen wurde souverän gemeistert.

Spiel- und Beutetrieb waren gut entwickelt, auch das Grundwesen der Hunde war tadellos.

Leistungsrichter Dennis Breunig lobte den Stand der Hunde, welche er beurteilen durfte und wünschte allen Freunden des Deutschen Schäferhundes viel Erfolg bei den selbst gesteckten Zielen.

 

Jahreshauptversammlung

 

Nach der Begrüßung der Mitglieder und Gäste und dem anschließenden Totengedenken durch den 1. Vorsitzenden Eberhard Klump wurden die Berichte der Vorstandsmitglieder vorgelesen. Nach der Entlastung der Vorstandschaft gab es in diesem Jahr zahlreiche Ehrungen zu verleihen. So wurde Sabine Winkler für 40 Jahre Mitgliedschaft im Hauptverband Augsburg geehrt.

 

Für 4O Jahre Treue zum Verein Ottersweier wurden  Doris Reinbold und Konrad Gerber geehrt.

 

Für 50 Jahre bekamen Hilde Kanitzer, Alfons Beyrle und Eberhard Klump eine Urkunde und ein Präsent.

 

Für 3O Jahre 1. Vorstand und 7 Jahre 2. Vorstand und immer noch im Amt wurde Karl Zoike zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Eberhard Klump bedankte sich zum Schluss bei allen fleißigen Helfern, die sich um die Instandhaltung und Pflege des Platzes sowie des Vereinsheims kümmern, Kantinendienste oder auch andere dem Verein dienliche Aufgaben übernehmen.

 

 

Spätjahresprüfung 1. und 2. November 2025

 

Am 1. und 2. November 2025 fand die diesjährige Spätjahresprüfung unter der Leistungsrichterin Christine Lasser aus der Landesgruppe Württemberg statt. 

Insgesamt 10 Hundeführerinnen und Hundeführer nahmen an der Prüfung teil. Gerichtet wurde in den Prüfungssparten Begleithunde (BH/VT), Internationale Begleithunde (IBGH spezial), Rettungshundefläche A (RHA FL), Rettungshundefährte (RHV F), Internationale Fährtenhunde (IFH1, 2 und 3) und Zuchtanlagenprüfung (ZAP). 

Am Samstagvormittag startete die Prüfung mit der Flächensuche eines Rettungshundeteams im Wald. Das Team meisterte diesen Teil der Prüfung mit einer sehr guten Leistung. 

Wieder zurück auf dem Vereinsgelände wurden die Unterordnungsprüfungen der Begleithunde (BH/VT und IBGH spezial) abgenommen. 

Die Begleithundeprüfung ist die Voraussetzung um in verschiedenen Hundesportarten an Prüfungen teilnehmen zu dürfen. Bei der Prüfung werden die Hundeführer und die Hunde als Team bewertet und es werden die Gehorsamsübungen geprüft, die zeigen sollen wie der Hund mit seinem Menschen interagiert und wie er sich in der Öffentlichkeit und im Kontakt mit fremden Menschen und anderen Hunden verhält. 

Leider konnte ein Team das Prüfungsziel nicht erreichen. 

Die internationale Begleithundeprüfung (IBGH spezial) ist im Unterschied zur BH eine Prüfung, die in 3 Stufen mit steigendem Schwierigkeitsgrad aufgebaut ist. In der IBGH spezial muss das Team die Unterordnungsübungen der Stufe 3 an zwei aufeinanderfolgenden Prüfungstagen, also zweimal, vorführen. 

Das Team meisterte die Vorführung am ersten Tag mit einer guten Leistung.

 

Anschließend wurden die beiden Rettungshunde in der Unterordnung und Gewandtheit geprüft. Hierbei werden Gehorsam und Geschicklichkeitsübungen des Hundes, wie zum Beispiel das Überwinden unterschiedlicher Hindernisse, Wesensstärke und Sozialverträglichkeit gegenüber Personen und Hunden abgefragt.Beide Teams meisterten diesen Teil der Prüfung souverän.

Am Sonntag begann der Prüfungstag mit den Fährtensuchen der ZAP, der RHV F und den Fährtenhundeprüfungen IFH 1 bis 3 auf Wiesengelände.

Die Fährtenarbeit geht es darum, dass ein Hund eine speziell gelegte Spur absucht und auf ihr verteilte Gegenstände anzeigt, z.B. durch Hinlegen am Gegenstand. In den unterschiedlichen Prüfungsstufen steigern sich die Schwierigkeitsgrade hinsichtlich der Länge, der Anzahl von Winkeln und Gegenständen sowie des Alters der Fährte. In der IFH 1 muss eine 800 Schritte lange Fährte, die 90 Min. alt ist in max. 30 Minuten abgesucht werden. In der IFH 2 ist die Fährte 1200 Schritte lang, liegt 2 Stunden. und muss ich max. 30 Minuten abgesucht werden. In der IFH 3 steigert es sich auf 1800 Schritte, liegt 3 Stunden und muss in max. 45 Minuten abgesucht werden. 

Alle Teams konnten mit ihren Leistungen überzeugen.

Im Anschluss folgten auf dem Hundeplatz die Unterordnung der ZAP, die Zweite Vorführung der IBGH spezial und der Schutzdienst der ZAP. Leider konnte das ZAP-Team das Prüfungsziel nicht erreichen.

Das IBGH- Team konnte wie am Vortag mit seiner Leistung überzeugen. 

Foto: Beste Fährtenhundprüfung Jürgen Sauer und Ive vom Haus Walther

 

Folgende Teilnehmer/Teilnehmerinnen haben die Prüfung bestanden:

BH/VT                         Thomas Meier mit Wild Dojan von der Lobdeburg

IBGH spezial:              Petra Lorleberg mit Elliot du Coeur Royal

RHV F                         Werner Göppert mit Eros von Alt Whyl

RHA FL                       Carsten Holzer mit Pepsy of Baxley

IFH 1                           Jürgen Sauer mit Ive vom Haus Walther

IFH 2                           Uwe Biniok mit Kenn von der Eselsburg

IFH 2                           Marie Westphal mit Raica von der Schneiderei

IFH 3                           Brigitte Sautter mit Asuka Champ de Cerise

 

Am Ende des Prüfungswochenendes bedankte sich der 1. Vorsitzende Eberhard Klump bei Frau Lasser für das faire richten. Ein besonderes Dankeschön ging an alle Helfer und Teilnehmer dieser Prüfung. In seinem Schlusswort lobte die Leistungsrichterin den guten Ausbildungsstand und das Niveau der gezeigten Leistungen. Auch wenn nicht alle Teilnehmer das gesetzte Ziel erreicht haben, spiegeln die gezeigten Leistungen die gute Zusammenarbeit mit dem Übungsleiter-Team sowie die gute Hundeausbildung bei der OG Ottersweier wieder.

Ottersweierer Rettungshundeteam auf dem Siegertreppchen  der Bundessiegerprüfung für Spezialhunde

Grandioser Erfolg für unsere Übungswartin Silke Schwartzer mit Ihrem Deutschen Schäferhund Hunter vom Haus Walther. Das Team hat auf der Bundessiegerprüfung für Spezialhunde

(Rettungs- und Spürhunde) des Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V., die vom 02. bis 05. Oktober 2025 in Celle/Niedersachsen stattfand, den 1. Platz in der Sparte Rettungshundeflächensuche A (RHA FL) erreicht.

 

Herzlichen Glückwunsch !!!

 

Der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. engagiert sich seit Jahren für die Ausbildung und die Förderung von Rettungs- und Spürhunden. Mit der jährlichen Bundessiegerprüfung werden die besonderen Leistungen dieser Hunde und ihrer Hundeführerinnen und Hundeführer einem breiten Publikum präsentiert – und die Bedeutung ihrer Arbeit für den Schutz und die Rettung von Menschenleben gewürdigt.

Ehrungsabend der Gemeinde Ottersweier

 

Auch vom Schäferhundeverein konnte Herr Bürgermeister Jürgen Pfetzer zwei ehrenamtliche Amtsträger ehren.

 

Karl Zoike war von 1989 bis 1991  2. Vorsitzender, 1992 kommisarischer 1. Vorsitzender, der Grund war die Erkrankung des damaligen Vorstandes. Von 1993 bis 2021 dann gewählter 1. Vorsitzender, ab 2022 wieder 2. Vorsitzender und weiterhin im Amt. Somit bis jetzt 35 Jahre.

 

Anneliese Zoike ist seit 2004 Kassier und ebenfalls weiterhin im Amt.  Jetzt 20 Jahre.

 

Herr Bürgermeister Pfetzer bedankte sich bei beiden für den geleisteten Einsatz und übergab ihnen ein Präsent und eine Urkunde. Er wünschte auch dem neuen Vorsitzenden Eberhard Klump alles Gute bei der neuen Aufgabe, der Führung des Vereins.